Früh gehts los, die Augen noch klein, die Vorfreude gross. Einer von uns durfte bis 06:30 Uhr Schlafen um doch noch rechtzeitig in Niederrickenbach pünktlich zu erscheinen. Unterwegs sammeln wir noch Johanna auf. Wir starten im Grünen und wandern auf Kies und Eis Richtigung Skilift Haldigrat. Dort beginnt das Abenteuer: durch ein nicht ganz verständliches Bahntelefon erfahren wir, dass die Kisten nicht nur mit Rucksäcken und Skis, sondern auch mit Personen gefüllt werden sollen. Nach der luftigen Fahrt oben angekommen, gehts über den Grat bis zur ersten Abfahrt. Wir brechen auf, ganz munter runter und wir brechen durch den Harst mit wenig Eleganz. Stilnoten werden nicht vergeben aber Spass hat es trotzdem gemacht. Dann wieder fröhlich anfellen und weiter geht es aufwärts Richtung Brisen. Auf dem Steinälplerjochli steht ein Zelt, die ersten sind wir definitiv nicht. Noch einige Meter hoch, bevor es hinten wieder etwas runter geht. Mit Harscheisen versteht sich. Das Wetter ist prächtig, mit LVS unter dem T-Shirt gelingt der Auftieg noch etwas angenehmer. Dann schon wieder ein Stopp, ein Harscheisen macht sich selbstständig, konnte jedoch dank hilfsbereiter Untertstützung so fixiert werden, dass es auch nach der Tour noch hält. Nicht lange und eine Bindung löst sich von einem Ski. Die Schrauben sind ausgerissen, da hilft auch kein Kabelbinder und kein Tape. Für Johanna (die unglückliche Skibesitzerin) heist das, es gibt leider keine Abfahrt, sondern die Rückkehr auf den Haldigrat zu Fuss.
In Windeseile ist man auf dem Sattel und nach ein wenig Kraxelei ist man auf dem Gipfel. Nach kurzer Fotosession gibts Zmittag bei bester Aussicht. Die bevorstehende Abfahrt scheint steil und herausfordernd. Der Schnee verfahren und alles andere als pulvrig. Trotzdem stürzen wir uns mutig in den Steilhang und meistern auch diese Herausforderung mit Bravour. Nach kurzer Verschnauf-Pause auf dem Zwischenbödeli kurven wir runter Richtung Tal. Wir finden auch ein bisschen Sulz und gegen Schluss einen steinigen Waldweg, den wir dann doch lieber zu Fuss begehen. Bald ist man auf dem Bähnli Richtung Heimat.
Herzlichen Dank an Alle für die tolle Tour! :))