Tourenleitung: Werner Sigrist
Teilnehmer: Marianne, Beatrice P., Ursula, Beatrice G., Elisabeth, Silvia, Christine, Manuela und Wisel
Frohen Mutes besteigen eine stattliche Anzahl RinsbergInnen den Zug in Zürich Richtung Bern. Leider hat eine Teilnehmerin in der Hetze den falschen Zug bestiegen welcher auf dem Perron vis à vis stand. Den kleinen Fauxpas konnten wir jedoch beheben und eine halbe Stunde später waren dann alle vereinigt in Bowil. Wir starten unsere Wanderung beim Bahnhof Bowil P. 706 und wandern zum Dorf Bowil welches in ein paar Gehminuten erreicht ist. Über uns liegt eine zähe Hochnebeldecke. In der Hoffnung, dass sich diese nach und nach auflöst, wandern wir zum Weiler Längenei P.784. Hier beginnt ein steiler Aufstieg durch den Wildeneywald hinauf zum Weiler Brüegg P. 953. Hier steht das grösste Alphorn der Schweiz! Es ist ein Baumstamm mit einer schönen Biegung die wie ein überdimensioniertes Alphorn aussieht. Nach dem Weiler machen wir einen ersten Trinkhalt. Manuela und Ursa haben im Aufstieg diverse angeknabberte Tannenzapfen gesammelt. Während unserem Trinkhalt erklärt uns Manuela welches Tier welchen Tannzapfen, mit welcher Technik, bearbeitet hat. Sehr interessant und lehrreich. So werden wir das nächste Mal mit offenen Augen durch die Wälder streifen. Es weht ein kühler Wind darum setzen wir unseren Aufstieg fort. Wir kommen zum Weiler Winterseiten P.1087 und gehen gleich in den letzten Aufstieg, hinauf nach Ringgis P.1169. Wir sind jetzt auf dem Rücken des Hügelzuges Churzenberg. Die vielgepriesene Panorama-Aussicht können wir nur auf den Panorama-Tafeln erahnen/anschauen. Der Hochnebel deckt die Berggipfel ab. Leider sehen wir nur die „Bergfüsse“. Es ist kühl und ein giftiger Wind bläst. Das treibt uns weiter dem Müliseilewald entlang zum Weiler Mühliseilen P.1067. Weiter geht es Richtung Chuderhüsi. Kurz vor Chuderhüsi beschliessen wir am Waldrand, mit Sicht in die verdeckten Berggipfel, unsere Mittagsrast zu machen. Die tiefen Temperaturen laden jedoch nicht ein für eine längere Rast. So brechen wir bald wieder auf, wandern zum Restaurant Chuderhüsi, kehren dort nicht ein und machen uns auf den Weg durch den Goucherewald zum Aussichtsturm Chuderhüsi. Den 40 Meter Hohen Turm mit 191 Treppenstufen nehmen praktisch alle Teilnehmer in Angriff um den Weitblick vom Turm aus zu prüfen. Auch hier müssen wir uns an die Panorama-Tafeln halten um einen Eindruck zu bekommen was wir leider verpassen. Tiefere Hügelzüge sind jedoch sichtbar und auch in die Täler rundherum können wir einen Blick werfen. Wieder zurück auf dem Waldboden beginnen wir den Abstieg nach Bowil durch einen schönen Tannenwald mit viel en Moosarten. Die schönen Farben der Moose faszinieren uns. Über den Weiler Meienried P.1066 geht es hinunter nach Bowil. Vorbei an schönen, mächtigen Bauernhöfen erreichen wir wieder den Bahnhof Bowil. Hier entscheiden wir uns noch einzukehren im Café vom Dorf. Dann treten wir den Heimweg an und fahren mit dem Zug nach Bern. Da es später Freitagnachmittag ist stehen viele Leute am Perron. Wir warten auf der Höhe des Speisewagen und steigen sofort ein. Es war eine gute Entscheidung, fanden wir dort doch noch genügend freie Plätze. So konnten wir während der Fahrt bis Zürich noch etwas genehmigen und den Tag so ausklingen lassen.