Tourenleiter: Markus
Teilnehmer: Esther, Sabine, Fabienne, Markus, Duri, Peter
Im Vorfeld wurden wir über die induviduelle Anreise nach Matt informiert mit Treffpunkt Matt Seilbahhn 8:45.
Die meisten trafen sich in Zürich in einem der vordersten Wagen und fuhren gemeinsam los.
In Ziegelbrücke waren wir dann komplett da Markus aus dem Zürcher Oberland anseiste.
In der S Bahn nach Schwanden erfuhern wir kurzfristig von einer Planänderung gegenüber der Ausschreibung. Auf Grund der aktuellen Lawinensituation mit Treibschneeansammlungen in den Nordhängen, sowie mangels Schneemenge in den tieferen Lagen, entschied Markus gemeinsam mit uns anstelle des Sunnenhöereli den Fuggstock in Angriff zu nehmen.
In Schwanden fuhren zwei Postauto ein. Das erste wurde gestürmt von den meisten Wintersportlern. Wir setzten uns in das zweite, leere Postauto, weches noch falsch beschriftet war. Kurz vor der Abfahrt kam die Chauffeuse zu uns nach hinten und verkündete, dass wir eigentlich im Schnellbus mach Elm sässen. Da wie jedoch schon bereits eingerichtet seien, mache sie eine Ausnahme und fahre von der Umfahrungsstrasse ab und mache einen Zwischenhalt in Matt. An dieser Stelle nochmals eine herzlichen Dank an die Postautofahrerin. Durch diese Geste waren wir natürlich schneller als das offizielle Postauto und konnten somit gleich mit der Gondel hochfahren. Die Ernüchterung kehrte jedoch relativ schnell ein als wir in den Weissbergen, grüne Hänge antrafen. Beim Aufstieg mussten wir teilweise den Schnee richtig suchen und teilweise die Skier auch hochtragen. Je höher wir kamen um so mehr Restschnee lag noch, jedoch hart und teilweise vereist. Der Föhn hat in den letzten Tag seine Spuren hinterlassen.
Oben angekommen war es nicht besonders gemütlich, da weiterhin der Föhn über den Alpenkamm drückte. Wir konnten spektakuläre Eindrücke der Föhnwalze beobachten. Das Sunnehöereli blieb seinem Namen treu, im Gegensatz zum Fuggstock. Meistens wurde die Sonne von Wolken verdeckt. Die Abfahrt gestaltete sich als Herausforderung an die Tourengänger, was die Stielnote negativ beeinflusste. Meistens hart, verblasen, verfahren, gedeckelt, sowie ab und zu so etwas wie Tiefschnee. Sehr abwechsungsreich und spannend!
Bei der Rückreise unterbrachen wir die Zugfahrt in Glarus, kehren noch in einem Gasthof ein und liessen den Tag revue passieren.
Dank Markus durfen wir einen herrlichen, perfekt organisieten Skitag verbringen.
Besten Dank an den Tourenleiter Markus.