Bericht zur Tour
Autor
Roger Schlatter
Erstellt am
22.02.2025 22:19
Letzte Änderung
22.02.2025 22:19
Tourenbericht

Am frühen Freitagmorgen trafen wir uns am Bahnhof Bülach, um den Zug um 5:58 Uhr nach Zürich zu nehmen. Von Zürich aus ging es zu siebt (Esther, Babs, Markus, Peter, Roger, Duri und Noa) weiter in Richtung der Chäppeliberg-Seilbahn im Spilauer Tal. Die kleine, offene 5-Personen-Seilbahn brachte uns hinauf zur Gitschen-Bergstation auf 1716 m ü. M., von wo aus wir unsere Tour zum Spilauer Grätli starteten.
Durch eine verschneite Landschaft führte uns Roger östlich am Spilauersee vorbei. Kurz nach dem See wurde es steiler, und zur Freude der einen und zum Leid der anderen waren wir zu einem Aufstieg mit zahlreichen Spitzkehren gezwungen. Mit jeder Kehre gewannen wir an übung, und der Grat kam Stück für Stück näher. Gegen 11:00 Uhr erreichten wir schliesslich das Spilauer Grätli auf 2349 m ü. M., wo uns die strahlende Sonne empfing. Mit Blick auf den Spilauerstock, Rossstock, Hundstock und die umliegende Berglandschaft genossen wir eine wohlverdiente Pause und bereiteten uns auf die Abfahrt ins Muotathal vor.
Die Abfahrt führte uns zunächst entlang der Bergkette vom Blüemberg entlang. Bei perfektem Sonnenschein kurvten wir uns die Hänge hinunter ins Tal. Leider kamen nach und nach immer mehr Steine an die Oberfläche — Roger demonstrierte uns dies nicht ganz freiwillig, indem er kopfüber die tatsächliche Schneetiefe testete.
Die Abfahrt brachte uns schliesslich auf eine Bergstrasse, der wir weiter ins Tal folgten. Nach einem kurzen Gegenanstieg ging es vorbei an den ersten kleinen Hütten immer weiter in Richtung Muotathal. Die Abfahrt wurde abrupt unterbrochen, als ein schwarzer, schneeloser Teerstreifen den Weg versperrte — leider nicht der letzte an diesem Tag. Kurze Zeit später waren wir erneut gezwungen, die Ski abzuschnallen und den restlichen Weg ins Tal zu Fuss zurückzulegen.
Im Muotathal nahmen wir den Bus Richtung Arth-Goldau und setzten unsere Heimreise mit dem Zug nach Zürich fort. Trotz der Herausforderungen war es eine wunderschöne Tour mit viel Sonne, guter Laune und unvergesslichen Momenten.