Bericht zur Tour
Autor
Werner Sigrist
Erstellt am
05.06.2026 20:56
Letzte Änderung
05.06.2026 20:56
Tourenbericht

Tourenleitung: Lisbeth Willi

Teilnehmer: Silvia, Brigit, Anna, Christine, Ruth, Franz, Marc, Urs, Werner

Lisbeth hat für unseren Veteranentag wieder was ganz spezielles ausgedacht. Wir besuchten in Winterthur die Seilerei Kislig. Gegründet wurde die Seilerei "auf der Breite Winterthur" bereits 1878. Von 1927 bis 2002 war die Seilerei im Besitze der Familie Kislig. Seit dem Jahr 2003 befindet sich die Seilerei im Besitz von Martin Benz. Ausser kleineren Umbauten 1933 und 1959 wurden nur geringfügige Änderungen am Betrieb vorgenommen. In der Schweiz ist die Seilerei einzigartig und die letzte ihrer Art . Der unscheinbare Holzbau in mitten eines Wohnquartiers entpuppt sich beim Betreten als imposantes 100 m langes Gebäude. Die Bauweise und das Herstellungsverfahren sind traditionell, die Produkte innovativ und individuell. Herr Benz der heutige Inhaber führte uns durch seinen Betrieb und liess uns erstaunt zuhören. Wer hat sich schon mal Gedanken gemacht wie ein Seil hergestellt wird? Wie kann ein starkes Seil entstehen aus Fasern und feinen Fäden? All diese Fragen hat uns Herr Benz 1:1 beantwortet, sei es an den verschiedenen Maschinen, sei es an den eingelagerten Produkten oder auch Spezialanfertigungen. Da die Seile nach alter Tradition hergestellt und konfektioniert werden, ist es möglich Kleinstmengen oder Sonderanfertigungen herzustellen. Aber auch grosse Mengen können in kürzester Zeit hergestellt werden.
Nach dieser interessanten Führung verschieben wir uns in die Altstadt von Winterthur und kehren im Restaurant Schäfli ein. Beim gemeinsamen Mittagessen gab es Gelegenheit über vergangene Erlebnisse und Touren zu berichten. Sicher waren die kleinen Gebrechen die jeder mit sich trägt ab einem gewissen Alter auch da und dort ein Thema.
Als Abschluss machen sich diejenigen die noch fit sind oder Zeit haben auf für einen kurzen Spaziergang. Dieser führt uns hinauf zum Chöpfi. Chöpfi ist ein Sandstein-Aufschluss am nordwestlichen Stadtrand von Winterthur. Sie liegt unterhalb des höchsten Punkts am Südhang des Wolfensbergs oberhalb von Wülflingen. Nach Besichtigung der Steine machen wir uns auf zum Bahnhof. Wind kommt auf und von Westen her wird es dunkel. Wir erreichen den Bahnhof noch trockenen Fusses!
Ganz herzlichen Dank im Namen aller Teilnehmer an Lisbeth für die tolle Organisation. Es hat alles vorzüglich geklappt.