Bericht zur Tour
Autor
Werner Sigrist
Erstellt am
26.10.2025 11:08
Letzte Änderung
26.10.2025 11:08
Tourenbericht

Tourenleitung: Kathrin Bühler

Teilnehmer: Werner

Die Wetteraussichten waren nicht allzu berauschend. Trotzdem entschlossen wir uns am Donnerstag die Tour durchzuführen. So treffen wir uns am Samstagmorgen am HB Zürich und unterhalten uns nochmals übers Wetter. Kathrin meint dann wir könnten auch auf den Pizalun gehen. Wir checken schnell die Wettersituation und sehen, dass es dort länger trocken ist. Der Entscheid ist gefallen. Wir steigen in den Zug nach Landquart ein. In Landquart angekommen, leisten wir uns noch einen Kaffee. Dann marschieren wir los durch ein Labyrinth von Unterführungen und Brücken bis wir über die Autobahn und dem Rhein im Dorf Mastrils stehen. Steil geht es durch das Dorf bergauf, zum Teil über längere Treppenabschnitte, hinauf zum P.654. Hier wechseln wir auf einen schönen Fahrweg durch den bunten Hagwald bis zum P.1007. Ab diesem Punkt müssen wir den Weg ein bisschen suchen da ein Teppich von bunten Blättern den Boden bedecken. Der Wald besteht grössten Teils aus Laubbäumen. Dank dem Navi bleiben wir jedoch immer auf dem Weg und erreichen Matteli P.1188. Die Weiler Matteli und Valzauda liegen in einer grösseren Waldlichtung. So tauchen wir wieder in den farbigen Laubwald ein und steigen weiter auf zum Pizalun. Auf der Plattform geniessen wir die Aussicht runter ins Tal, auf den Rhein, die farbigen Rebberge in der Bündner Herrschaft, hinein ins Prättigau und Richtung Süden auf sonnige Bergspitzen. Es weht ein kühler Wind. Richtung Walensee sehen wir wie eine Niederschlagsfront Richtung Osten zieht. Nach einem kurzen Aufenthalt auf der Plattform steigen wir einige Meter ab zu einem Picknickplatz welcher im Windschatten liegt. Hier stärken wir uns mit den mitgebrachten Köstlichkeiten. Als Kathrin meint sie hätte ein paar Regentropfen gespürt, brechen wir auf zum Abstieg nach St. Margrethenberg. Der Weg führt uns im oberen Teil wieder durch einen farbigen Laubwald. Das Wetter hat sich wieder verbessert und die Sonne zeigt sich sogar noch. So entscheiden wir noch den Abstieg nach Pfäfers in Angriff zu nehmen. Der Weg führt durch den Wald Bärenfallen. Oberhalb von Pfäfers haben wir einen Blick auf die bekannte Brücke über das Badtobel und auf das mächtige Klostergebäude und die grosse Kirche. Wir erreichen die Bushaltestelle kurz bevor der Bus eintrifft und uns hinunter zum Bahnhof Bad Ragaz fährt. Mit dem Zug geht es zurück nach Hause. Ab Walenstadt peitscht der Regen an die Fensterscheiben. Einmal mehr eine Bestätigung für unseren Entscheid, das Tourenziel zu ändern.
Besten Dank an Kathrin für die schöne, trockene Tour. Einmal mehr bestätigt sich, wer nichts wagt, gewinnt nichts!