Bericht zur Tour
Autor
Werner Sigrist
Erstellt am
10.06.2026 17:06
Letzte Änderung
10.06.2026 17:06
Tourenbericht

Tourenleitung: Manuela Sturzenegger

Teilnehmer: Beatrice, Walti und Werner

Sonntag, 07. Juni 2026
Nach dem Studium der Wetterprognose hat uns Manuela angefragt ob wir die Tour einen Tag früher starten könnten. Alle waren einverstanden. So. fahren wir am Sonntagmorgen früh Richtung Berner Oberland. In der Lenk bei den Simmenfälle ist unsere Fahrt zu Ende. Im Lärm des rauschenden Wassers der Fälle machen wir uns bereit für den Aufstieg. Dem Wasserfall entlang steigen wir auf. Es spritzt und rauscht neben uns. Beeindruckender Wasserfall. Bei Barbarabrügg geht es neben der Simme weiter hinauf zum Rezlisbärgli. Hier kehren wir ein, sind wir doch schon lange auf den Beinen! Gestärkt marschieren wir noch zu den De sibe Brünne. Hier fliesst das Wasser vom Gletscher Plaine Mort aus dem Berg. Eindrücklich. Weiter geht es auf einer kleinen Hochebene am Trüebbach entlang. Rechts vom Bach hat es kleine Moore und Alpwiesen. Ein Pracht die vielen Blumen welche in verschiedenen Farben blühen. Jetzt geht es steil den Berg rauf zur Langermatten. Die Alpwirtschaft ist noch geschlossen. So ziehen wir gleich weiter und steigen zum Oberlaubhore P.1999 auf. Immer wieder bestaunen und fotografieren wir die schöne Blumenpracht links und rechts am Weg. Beim Gipfelkreuz machen wir unsere Mittagsrast und geniessen die Aussicht hinab nach Lenk, auf die Wildstrubelkette oder auch Richtung Wildhorn. Ausgeruht beginnen wir den Abstieg über Ritz, Wallisdole zur Iffigenalp P.1584. Hier übernachten wir. Es bleibt genügend Zeit draussen auf der Terasse den schönen Tag ausklingen zu lassen und die Abendsonne noch zu geniessen.
Montag, 08. Juni 2026
Am Morgen kommen wir in den Genuss von einem reichhaltigen Frühstück. Um 09:00 Uhr geht es mit dem Bus hinunter nach Lenk zur Talstation der Betelbergbahn. Diese bringt uns hinauf zum Leiterli P.1946. Hier starten wir nun die heutige Tour welche uns über einen Grat führt. Es ist ein Pflanzenlehrpfad ausführlich mit Infotafeln bestückt. Solch eine Pflanzenvielfalt findet man selten. Weiter geht es zum Stübleni P.2109. Nun sind wir inmitten der Gipstrichter. In diesen hat es immer noch Schneeresten. Es ist eine ganz interessante Landschaft. Bei der Schutzhütte Gryden machen wir auf der windgeschützten Seite unsere Mittagspause. Es geht weiter zum Trüttlisbergpass, zum Türli P.1987, unterhalb dem Louwenehore am steilen Hang entlang zum Turnelssattel P.2085. Hier entscheiden wir uns für den Abstieg rechts runter ins Tal vom Turnelsbach. Über den Obere Turnels, Undere Turnels, Zingrisberg P.1442 erreichen wir Scheidbach P.1276. Hier müssen wir feststellen, dass der Bus nur selten fährt. Uns bleibt nichts anderes übrig als den Weg nach Gstaad zum Hotel zu Fuss zurückzulegen. Kein Problem, das schaffen wir auch noch. Wir belohnen uns bei der ersten Wirtschaft, die wir in Gstaad antreffen, mit einem kühlen Bier. Dann begeben wir uns in Hotel und checken ein. Das Wetter hat sich gut gehalten, trotz angekündigtem Regen. Wir sind trocken im Hotel angekommen.
Dienstag, 09. Juni 2026
In der Nacht hat es geregnet. Der Blick aus dem Hotelzimmer am Morgen verheisst wenig gutes. Der Regen hat aufgehört die Berggipfel liegen unter einer Nebeldecke die weit runter reicht. Wir gehen zum Frühstück, geniessen das reichhaltige Buffett und beschliessen dann den 08:00 Uhr Bus nach Lauenen, Rohrbrücke zu nehmen und dann hinauf zum Louwenensee zu laufen. Durch die Feuchtigkeit sind die Alpensalamander aus ihrem Versteck gekommen. So begegnen wir einigen auf dem Weg hinauf zum See. Wir umrunden noch den See sind entzückt von den vielen Blumen in den Wiesen, vor allem vom zahlreichen Knabenkraut. Wir versuchen noch in die Nähe vom Gältebachfall zu gelangen. Es gibt keinen ausgeschilderten Weg. So begnügen wir uns einen Teil des Falles aus der Ferne zu betrachten. Dann geht es zurück zum Restaurant Lauenensee wo wir uns noch einen feinen Kaffee mit leisten!! Dann ist es Zeit mit dem Bus nach Gstaad zu fahren. Mit der Bahn geht es über Zweisimmen zurück nach Hause.
Ganz herzlichen Dank an Manuela, im Namen aller Teilnehmer, für die vorzüglich organisierte und geführte Tour. Wir haben 3 wunderschöne Tage verbracht.