Danke an Nicole für den Tourenbericht!! 3 Tage Radons sind angesagt. Wettervorhersage: stürmischer Südföhn, wenig Schneefall, sehr wenig Schnee, erhebliche Lawinengefahr. So reisen wir mit warmen Kleidern nach Savognin und lösen bei der Talstation ein Billett bis zum Piz Martegnas. Schon auf der Gondelfahrt blies uns der heftige Wind um die Ohren. Bei der Abfahrt auf der Piste zu unserer Unterkunft in Radons, sahen wir dann auch wie wenig Schnee sich im Gebiet befindet. Bei unserer hübschen Unterkunft Tigia haben wir das Material deponiert und machten uns auf den Weg ins Val Schmorras, um schöne Hänge zu finden. Rasch stellte sich jedoch heraus, dass die Lawinensituation viel schlimmer als angesagt war. Nebst der Altschneeproblematik hatte es an den Südosthängen hartgepressten Triebschnee, der sehr leicht auslösbar war. Rund um uns herum bildeten sich Risse, Fernauslösungen und kleinere Schneebretter rutschten ab. Es entwickelte sich zu einem richtigen ‘Minenfeld’. Einerseits war die Situation sehr spannend und lehrreich, anderseits wurde es uns bald zu gefährlich und es gab nur noch eines: track back.
Von Noa hatten wir den Tipp, dass es im Rest. Muntanela die besten Cremeschnitten gäbe. Diese waren wirklich der Hammer!
Zurück im Tigia bezogen wir dann unsere hübschen Zimmer und verbrachten in der gemütlichen Stube mit Specksteinofen einen schönen Hüttenabend mit feinem Essen, Spielen und Plaudern.
Am nächsten Morgen nahm der Föhn volle Fahrt auf und es schneite. Wir liessen uns Zeit und entschieden uns aufgrund der prekären Verhältnisse, auf der Piste nach Savognin abzufahren. Über den Winterwanderweg stiegen wir dann wieder nach Radons auf. Dies liess uns viel Zeit fürs Jassen. Die Jassprofis waren sich selbst nicht einig über die Interpretation der ungeschriebenen Jassregeln. Göpf Egg seelig hätte sich die Haare gerauft. Trotz grossen Bemühungen der Tourenleiter konnte keine ansprechende Alternativroute auf dem Heimweg gefunden werden. So haben wir gemütlich gezmörgelet und dann nach der Abfahrt nach Savognin den Heimweg angetreten. Wir möchten Peter und Roger für die schönen Tourentage bestens danken und würden uns freuen, wenn Radons im kommenden Jahr nochmals angegangen wird.

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