Bericht zur Tour
Autor
Duri Deflorin
Erstellt am
29.03.2026 11:28
Letzte Änderung
29.03.2026 11:29
Tourenbericht

Aufgrund der aktuellen Lawinen- und Wettersituation hat sich Markus anstelle des Hasenflüeli für den Rütistein entschieden. Die Wetterprognose ist bis am Nachmittag stabil, und der Neuschnee sollte gute Verhältnisse bieten. Die Anreise ist deutlich kürzer als jene nach St. Antönien, sodass wir etwas länger schlafen können.
Sabine und Steffi kommen aus Rafz und treffen in Zürich zuerst Duri, der noch einen Kaffee braucht, und danach auch Esther. In Einsiedeln warten bereits Thomas und Tourenleiter Markus. Jetzt sind wir komplett. Mit dem gut gefüllten Postauto (und ruppigem Fahrstil) fahren wir zur Talstation Weglosen. Spätestens hier wird klar, dass auch andere heute den Rütistein als Tourenziel haben. So reihen wir uns ein und laufen gemütlich auf dem Weg zur Drusberghütte los. Die eine oder andere Abkürzung durch den Wald sorgt für Abwechslung.
Nach dem Waldstück können wir uneingeschränkt die Sonne geniessen. Wir stärken uns und nehmen den nächsten Abschnitt in Angriff. Zuerst ist der Weg eher flach, danach wird er kurz etwas steiler, und wir nähern uns dem Gipfel. Windbedingt fällt der Gipfelaufenthalt eher kurz aus. So fahren wir die ersten Hänge mit schönem Schnee, bevor wir auf halber Strecke zur Drusberghütte einen Mittagsstopp einlegen.
Für einen Boxenstopp auf dem sonnigen Balkon der Drusberghütte bleibt auch noch Zeit. Leider stillt sich unsere Lust nach Kuchen nicht. Dazu waren wir nicht sportlich genug unterwegs und das Kuchenangebot wurde von anderen weggegessen. Auch sonst werden nicht alle unsere Wünsche erfüllt, vielleicht sind unsere Ansprüche einfach zu hoch. Wie auch immer, zufrieden sind wir trotzdem. So nehmen wir gestärkt weitere schöne Hänge und zum Abschluss noch den Waldweg unter die Ski. Einige können dem letzten Hang nicht widerstehen und kürzen nochmals ab.
Unten angekommen passt das Timing und wir müssen nicht lange auf das Postauto warten, mit dem wir uns rechtzeitig, vor dem Wetterumschwung, auf den Heimweg machen.

Wir danken Markus für die Organisation dieses schönen und sonnigen Tags.

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Dieser Bericht wurde durch Steffi und Duri auf der Heimreise geschrieben.