Bericht zur Tour
Autor
Werner Sigrist
Erstellt am
01.03.2025 21:51
Letzte Änderung
01.03.2025 21:51
Tourenbericht

Tourenleitung: Werner Sigrist

Teilnehmer: Urs

Ausgeschrieben war die SST auf den Wildspitz. Leider war die Schneelage (trotz dem Schneefall einen Tag vorher) sehr bescheiden. So beschloss ich kurzfristig die Tour auf die Rigi zu verlegen. Die Wetterprognosen sagen für die Rigi fünf Stunden Sonne voraus. So fahren wir hoffnungsvoll mit dem Zug nach Arth Goldau. Draussen ist es grau und neblig. Auch beim Umstieg auf die Rigibahn sieht es nicht besser aus. Wir sehen wenigstens, dass es bis auf ca. 800 m hinunter geschneit hat. So fahren wir mit der Bahn bis zur Haltestelle Rigi-Klösterli. Hier montieren wir die Schneeschuhe und marschieren los in der Hoffnung, dass irgendwann sich die Sonne zeigt! Wir steigen auf zum Schwandi. Ab und zu reisst der Nebel für Sekunden auf und die Sonne zeigt sich kurz. Dann macht es wieder zu. Dieses Wechselspiel begeleitet uns auf dem weiteren Aufstieg hinauf zur Alpwirtschaft Chäserenholz. Auch auf dem Weg zur Kulmhütte gibt es keine Besserung. Oberhalb der Kulmalp wird der Blick kurz frei auf den Sendemast auf dem Kulm. Zu früh gefreut: der Nebel wird wieder dichter. So erreichen wir den Gipfel in einem Wechselspiel von mehr oder weniger Nebel. Auf dem Gipfel vergnügt sich eine grössere Schar Asiaten im Schnee! Wir steigen ab zum Restaurant und machen eine gemütliche Mittagsrast im warmen Restaurant. Draussen gibt es keine Wetterbesserung. Wir beschliessen abzusteigen zur Rigi Staffel, wieder über die Kulmalp. Unterwegs bestaunen wir immer wieder die Schneekunst an Bäumen, Sträuchern und Zäunen welche die Natur die letzten paar Tage geschaffen hat. Kurz vor Rigi Staffel finden wir, dass wir noch den Abstieg zum Klösterli machen könnten. So steigen wir gemütlich ab zum Klösterli und lassen uns dann mit der Rigi-Bahn nach Arth Goldau fahren.
Wir waren uns einig, dass es trotzdem eine schöne Tour war und auch der Nebel seine schönen, überraschenden Seiten hat.