Buchserberg war daneben, sagte der Berg selbst, also drehte Nicole das Steuer Richtung Bündnerland. Treffpunkt Chur, Schwirren in der Luft, das Arosabähnli ratterte uns weg aus dem Unterländer Grau, hoch, immer höher, Sesseli schwebend über braun-weiß gesprenkelte Hänge bis 1880 Meter, Hochwang neben uns wie eine Verheissung.
Dann: Himmel blau wie frischer Jazz, Schnee glitzernd, klirrend, endlich Winter. Wir zogen los, locker, westwärts, vorbei am Skihaus, durchs Schwiloch, rauf zum Mittagspitz, 2381, Sonne im Gesicht, Pulver unter den Brettern— ein Geschenk in diesem sonst mageren Winter.
Abfahrt durch Fanin: Kurve, Atem, Kurve, Rhythmus, der Schnee staubte, wir grinsten. Nicole führte klug, mied die bösen Hänge — denn: Lawinenstufe 3, Wummgeräusche, eine Lawine als Warnung am Rand des Geschehens
Wieder hochfellen, wieder Rhythmus finden, Rast auf Obersäss, 2000 M dann weiter zur Arflinafurgge. Optionen lagen da wie offene Wege: mehr hoch, mehr runter, oder beides. Wir nahmen den Kompromiss, fuhren Richtung Heuberge, stiegen 150 m auf Richtung Glattwang, fuhren wieder — letzte Linien über Pardätsch, Alpweiden, Genuss pur, dieses stille Lächeln, das nur guter Schnee macht.
Der Schluss: Pflichtprogramm. Eisiger Schlittelweg nach Fideris, Beizenstopp, Bus, Zug, zurück in die Welt.
Nicole hatte recht. Ein voller Tag, müde Beine, glänzendes Licht — und das Gefühl, kurz genau dort gewesen zu sein, wo man sein sollte.
Teilnehmer: Nicole Spiess (Leitung), Jörg, Sabine Luzia, Silvia, Duri, Leo (Text im Stil von Jack Kerouac von Chat GPT redigiert- damit es mehr groovt!))

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